Viele Menschen heutzutage fühlen sich einsam, weil sie keinen Partner gefunden haben, geschieden oder verwitwet sind. Doch der Wunsch nach einem Menschen, mit dem man sein Leben teilen möchte, ist oft sehr stark.
Viele Singles gelten als ausgesprochen kontaktfreudig und obendrein als unternehmungslustig. Wenn sie sich vorwiegend in einem festen Kollegen- und Freundeskreis aufhalten, ist die Chance, einen anderen Single kennen zu lernen und mit ihm eine Partnerschaft einzugehen, nicht groß. Für Singles, die einen Ehepartner oder Lebensgefährten suchen, kann eine Internet Partnerbörse ein Mittel sein, um eine Bekanntschaft mit Zukunft zu machen.
Etablierte Partnervermittlungen wenden sich an vorwiegend erwachsene Menschen, die ernsthaft auf Partnersuche und nicht auf lockere Kontakte aus sind. Dafür muss man zahlen und erhält als Gegenleistung ein Forum mit meist sehr vielen Personen, zu denen man Kontakt aufnehmen kann. Entscheidend für die Auswahl, die anfangs durch den Vermittler erfolgt, ist das Profil, das man selbst mit Angaben zur Person erstellt hat und in dem man auch ein paar persönliche Fragen beantworten kann. Hinzu kommt bei einigen Internet-Agenturen ein Persönlichkeitsprofil, das nach den Antworten in einem umfangreichen Fragenkatalog erstellt wird. Je mehr übereinstimmende Wesensmerkmale und Interessen dadurch ermittelt werden, desto größer ist angeblich die Chance auf eine Erfolg versprechende Kontaktaufnahme. Ist diese erfolgt, entscheiden die Interessenten, ob sie zu privaten E-Mails, zu Telefonkontakten oder persönlichem Kennen lernen übergehen wollen.
Es gibt auch Partnerbörsen, die sich an eine bestimmte Zielgruppe wenden. Diese kann aus Christen, Akademikern oder Menschen über 50 bestehen. Auf diese Art soll gewährleistet werden, dass nur Singles oder getrennt Lebende miteinander in Kontakt treten, die bestimmte Werte teilen, ein ähnliches Niveau oder Alter haben. Wer sich von vornherein auf diese Weise Grenzen setzt, zeigt entweder ein großes Sicherheitsbedürfnis oder aber will keine Zeit verschwenden. Man kann sich aber natürlich sich gleichzeitig in verschiedenen Foren umsehen.
Lockerer geht es in anderen Partnerbörsen zu, die häufig auch kostenlos genutzt werden können, dafür aber auch keinen weiteren Service anbieten. Dort lässt sich aber auch sein eigenes Profil erstellen und ein Foto einstellen. Meist ist man hier mit einem Nickname (Spitznamen) vertreten. Wann er sein Inkognito lüftet, bleibt jedem selbst überlassen und hängt einzig und allein davon ab, wie ernst man es mit der Kontaktaufnahme meint. Sicher ist es verlockend, sich einmal den "Markt" der Kontaktsuchenden gründlich anzuschauen, aber es sind im Netz auch Leute unterwegs, die mit den Gefühlen anderer ihren Schabernack treiben. Auch kann es vorkommen, dass jemand seelisch oder körperlich so krank ist, dass eine Beziehung für ihn gar nicht infrage kommt, er aber dennoch den Kontakt zu anderen Menschen sucht. Hier entscheidet die Sensibilität auf beiden Seiten.