Das Klima in Kroatien – mediterran bis kontinental

In Kroatien herrschen recht unterschiedliche klimatische Bedingungen. Während im Landesinneren ein kontinentales Klima vorliegt, findet man in der Küstenregion mediterrane Bedingungen.

Das Klima in Kroatien wird maßgeblich von dem Dinarischen Gebirge beeinflusst. Die, auch als Alpen der Adria bezeichnete, Gebirgskette verläuft vom Nordwesten zum Südwesten des Landes und unterteilt Kroatien in drei Klimabereiche. Der östliche und nordöstliche Teil unterliegt dem zentraleuropäischen Kontinentalklima, das Klima Mittelkroatiens wird dagegen durch die Wetterlagen der Dinaren bestimmt. An der Küste, im Westen des Landes, herrscht ein mediterranes Klima.

Die Mittelmeerküste Kroatiens ist ein sehr sonnenverwöhntes Gebiet. Durchschnittlich scheint die Sonne hier neun Stunden am Tag. Die dinarische Gebirgskette schützt die Küste vor dem Einfluss kalter Nordwinde. Das hat zur Folge, dass das Klima hier von den südlichen Winden aus Richtung Afrika profitiert. Der Frühling beginnt hier bereits im Februar und der Herbst dauert länger. Der Sommer an Kroatiens Küste ist bekannt für seine warmen Temperaturen und der Winter in dieser Region lässt sich als mild beschreiben. Die Durchschnittstemperaturen liegen im Sommer bei 29, im Winter bei 8 Grad. Die Wassertemperatur des kroatischen Mittelmeers ist mit circa 22 Grad im Sommer sehr angenehm. Im Landesinneren Kroatiens herrscht ein gemäßigtes Klima. Hier herrschen Temperaturen um 25 Grad im Sommer und um 0 Grad im Winter. Im krassen Gegensatz zu den recht warmen beziehungsweise milden Temperaturen an der Küste und im Landesinneren steht das kühle Klima der Gebirgsregionen. Hier lassen die Bora- und Nordwinde selten mehr als 16 Grad im Sommer zu und in den Wintermonaten wird es mit circa -6 Grad sehr kalt.

Die Niederschlagsmengen in Kroatien sind mit 3000 mm im Jahr recht hoch. Hauptsächlich fällt der Regen in den Gebirgsregionen und im Binnenland. An der Küste regnet es nur kurz und heftig, wobei Niederschläge während des Sommers nur sehr selten sind. Wie bereits oben erwähnt, profitiert die Adriaküste vom Einfluss der Winde aus dem Süden. Der Scirocco sorgt dafür, dass die Küste auch im Winter von großen Regenmengen verschont bleibt. Die feuchtwarme Luft aus Südosten ist zudem Grund für die milden Wintertemperaturen, die an der Adria herrschen.